Langfristig oder kurzfristig?

Diese kalkulatorische Frage stellt sich für alle, die Displays einsetzen wollen. Je haltbarer ein Display ist, desto aufwändiger ist das Trägermaterial in der Herstellung und die Zusammensetzung der zum Einsatz kommenden Farben. Das schlägt sich zu einem (kleinen) Teil auf die Herstellungskosten nieder.

Wenn Displays für den Inneneinsatz und lediglich für einen kurzen, überschaubaren Zeitraum zum Einsatz kommen sollen, so genügen preiswerte Trägermaterialien und Farben. Demzufolge sind die Kosten geringer, als wenn für einen Langzeiteinsatz Werbedisplays benötigt werden.

Für den kurzfristigen Einsatz: Werden lediglich Beschriftungen von kurzer Dauer benötigt (beispielsweise für einen Tag der offenen Tür oder eine kurzfristige Angebotsaktion), so sind günstige Materialien ausreichend. Das kann bei einer Schaufensterbeschriftung eine sehr dünne Folie sein, die hergestellt wird.

Geht es um Plakate für den Innen- oder Außenbreich, können statt Hohlkammerplatten oder Alu-Dibond- Verbundplatten auch einfache Plakate mit einer stärkeren Grammatur verwendet werden.

Bei Beschriftungen am Gebäude
(vgl. Beschriftungsarten/Farbbeschriftung) auch können alternativ preiswerte Farben
zum Einsatz kommen, wenn von vornherein feststeht, dass die Beschriftung nur von kurzer Dauer sein soll.

Für den langfristigen Einsatz: Sollen langfristige Beschriftungen erfolgen, müssen keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, da heutzutage alle Trägermaterielien und Farben auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt sind. Bei Beschriftungen auf Leuchtwerbung oder Schildern kann überlegt werden, ob eine transparente Schutzfolie zusätzlichen
Schutz verspricht.